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Publikumspreis 2014

Graduierte Jung-AkademikerInnen waren eingeladen, sich um den "Publikumsspreis für wissenschaftliche Kommunikation" zu bewerben. Die Jury wählte in diesem Jahr bereits zum 9. Mal drei KandidatInnen aus, die sich zum Wettstreit trafen.

 

Der 3. Platz erging an den Soziologen Wolfgang Aschauer, der das Verhältnis von Europäisierung und Solidarisierung erörterte.

 

Den 2. Platz erhielt der Theologe Martin Breul, dessen Vortrag sich der Ambivalenz religiöser Überzeugung in der europäischen Öffentlichkeit widmete.

 

Verena Bull gewann den 1. Preis. Seit 2012 arbeitet die Salzburger Theologin im Rahmen des DFG-Graduiertenkollegs der Universität Mainz an ihrer Dissertation. In ihrem Beitrag ging sie dem Verhältnis des Heiligen Stuhls zu Europa am Beispiel der Zwischenkriegszeit, d.h. des Pontifikats Pius XI. nach. "Für eine bessere Zukunft": Pius XI. hatte kein geschlossenes Europa-Konzept vor Augen, eher müsse von einer "vagen Europa-Idee" gesprochen werden, so Verena Bull. Doch sie konstatierte anhand von Quellendokumenten, v.a. der Korrespondenz des Papstes mit Nichtrelevanzorganisationen durchaus einen hohen Stellenwert Europas und eine Relevanz dieser Frage die Zukunft der europäischen Katholiken der Zwischenkriegszeit betreffend.